Migräne Kopfschmerzen

migraene1Behandlung von Migräne von Kindern und Erwachsenen
Trotz starker Forschungsbemühungen in den letzten Jahrzehnten sind die Ursachen für den Migräneschmerz noch nicht vollständig geklärt. Man geht davon aus, dass bei den Menschen, die unter Migräne leiden, eine Verengung (Vasokonstriktion) der Blutgefäße des Kopfes auftritt. Dabei kann es zu den Sehstörungen und anderen Ausfällen kommen, da bestimmte Gehirnbereiche mit zu wenig Sauerstoff versorgt werden. Nach einiger Zeit kommt es dann zu einer starken Über-Dehnung der Arterien Vasodilatation. Schmerzsensoren in den Wänden der Blutgefäße reagieren auf die starke Dehnung. Dies bewirkt den typischen anfallsartigen, pulsierenden oder pochenden Schmerz. Weitere biochemische Stoffwechselvorgänge lassen die Schmerzsensoren noch empfindlicher und damit den Schmerz noch stärker werden.

2 Basis-Methoden werden angewandt:
Vasokonstriktionstraining
migraene2Beim Vasokonstriktionstraning wird der Durchmesser der Schläfenarterie mit einem Blutvolumenpulssensor abgeleitet. Der Durchmesser der Arterie wird dann zum Beispiel als Kreis über einem Computer-Bildschirm rückgemeldet. Ist die Arterie relativ eng, ist der Durchmesser des Kreises klein, weitet sich die Arterie, wird der Durchmesser des Kreises größer. Über diese Rückmeldung kann der Patient lernen, den Dehnungszustand seiner Blutgefäße willentlich zu beeinflussen und eine Verengung oder Erweiterung seiner Schläfenarterie herbeiführen.
Diese Aufgabe ist nicht so leicht, wie es aussieht. Zunächst muss der Patient überhaupt herausfinden, wodurch er den Kreis enger machen kann. Es hat sich bewährt, dabei mit bestimmten Vorstellungsbildern zu arbeiten.
Das Ziel des Trainings ist, bei den ersten Anzeichen eines beginnenden Migräneanfalls den negativen körperlichen Abläufen der Migräne schnell und zuverlässig entgegenzusteuern und so einen Anfall zu verhindern oder zumindest deutlich zu verkürzen.
Das Temperatur-Biofeedback (Handerwärmungstraining).             
Dabei wird die Fingertemperatur gemessen und am Bildschirm dargestellt, um die gezielte Steigerung der Körpertemperatur und der damit verbundenen peripheren Durchblutung zu trainieren. Durch die „Umverteilung“ der Durchblutungsintensität und die damit verbundene körperliche Entspannung, kann die Häufigkeit der Migräneanfälle nämlich deutlich reduziert werden.

Zeitlicher Umfang
Klinische Erfahrungen zeigen, dass Patienten ca. 10-12 Sitzungen benötigen, um den Wechsel zwischen Erweiterung und Verengung der Arterien zuverlässig zu erlernen. Die Dauer einer Sitzung beträgt 50 Minuten. Zumeist wird das Vasokonstriktionstraining in einen verhaltenstherapeutischen Behandlungsplan eingebettet, der auch Stressbewältigung, Entspannungstraining und kognitive Verhaltenstherapie beinhaltet.

Wissenschaftliche Fundierung
In mehreren wissenschaftlichen Untersuchungen konnte gezeigt werden, dass das Vasokonstriktionstraining die Dauer, Intensität und Häufigkeit von Migräneanfällen signifikant verändert. Eine Reduktion der Kopfschmerzaktivität um mindestens 50% erreichen nach Erkenntnissen aus Studien und nach eigener klinischer Erfahrung ca. zwei Drittel der Patienten (siehe dazu Heuser et al., 2006). Damit ist die Anwendung von Biofeedback bei Migräne sehr effektiv. Sie ist im Kurzzeiteffekt mit anderen medikamentösen oder somatischen Therapien vergleichbar, langfristig zeigen sich sogar stabilere Effekte als bei diesen (Bischoff et al., 2004, Nestoriuc & Nanke, 2007).
Vor Beginn der Biofeedback-Behandlung bitte ich sie mögliche organische Ursachen für ihre Kopfschmerzen von einem Arzt abklären zu lassen.

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